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Gepostet by on Mrz 30, 2017 in Allgemein | 2 Kommentare

Geht die Liebe, wenn der Sex geht?

Mein Gastartikel auf www.Compassioner.com

2 Kommentare

  1. Hallo Mina, ich möchte mal bei diesem Passus einhaken:

    *Hier müssen wir leider noch einen kritischen Blick auf die Beweggründe der Ehe werfen. Wenn es nämlich so ist, dass z. B. die Frau geheiratet hat, um den Mann zu „bekommen“, also die Ehe geschlossen wurde, um einen inneren oder äußeren Mangel auszugleichen, dann war Sex vor der Ehe leider nur Mittel zum Zweck.
    Frage dich: Warum hast du geheiratet?*

    Da fiel mir sofort Joan Anderson ein, deren Buch „Ein Jahr am Meer“ Millionen Frauen aus der Seele gesprochen hat. Darin füllt sie viele Seiten mit Klagen darüber, wie wenig zugewandt, wie schweigsam, wie verschlossen ihr Mann ist. Und man muss im Buch ganz weit nach hinten gekommen sein, um zu lesen (ich zitiere):

    „Und doch hat Sex in Wahrheit nie sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste gestanden.“

    „Miteinander zu schlafen schien in Ordnung, solange ich mir damit einen Ehemann einfing, und sogar noch besser, als ich Kinder haben wollte. Aber danach wurde es zu einer Aufgabe, zu einer Pflicht.“

    Es gibt eine Forsetzung des Buches: „An unfinished Marriage“, das aber meines Wissens in Deutschland nicht angekommen ist. Da steht sehr viel zu deinem Thema „Ehe ohne Sex“. Ich habe die beiden Bücher von Joan Anderson auf meiner Seite ausführlich besprochen: https://www.liebe-beziehung-ego.de/rezensionen/rezensionen-belletristik/eine-unfertige-ehe/
    Daraus noch ein Satz: „Wenn Joan an einer Stelle über ein befreundetes Paar berichtet, das wieder einmal in Therapie ist ‚wegen der alten Themen. Er bekommt nicht genug Sex und sie möchte, dass er seine Gefühle äußert.‘, so ist das ihr gemeinsames Thema nicht. An keiner Stelle scheint durch, dass Robin sich eventuell mehr Sex wünscht als sie.“

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