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Für Sex gibt’s kein Einheitsrezept

Gepostet by on Mai 23, 2017 in Allgemein | Keine Kommentare

Für Sex gibt’s kein Einheitsrezept

Immer wieder werde ich gefragt: Was kann ich tun um die Sexualität besser und tiefer erfahren zu können oder wie funktioniert besserer Sex? Es hat des Öfteren den Anschein, als wollten die Menschen ähnlich einem Kuchenrezept die genaue Backanleitung für den ultimativen Sex. Da muss ich dich leider enttäuschen, denn die kann ich dir nicht liefern. Aber ich kann dir die Zutaten nennen, mit denen dein Sex dich erfüllt: Mach es dir selbst Es gibt nicht DEN Sex. Es gibt nur deinen Sex. Wir vernachlässigen sehr oft unsere eigenen Bedürfnisse, doch wir sind eben nicht nur eine Einheit mit dem Partner, nein, wir sind eben auch allein für uns auf dieser Welt. Wo stimuliert mich Berührung? Und wie kann ich mich auf die höchsten Höhen bringen? Wer soll dies leisten, wenn wir selbst nicht wissen wie es funktioniert? Viele von uns hoffen, dass der Partner oder die Partnerin das schon weiß. Er oder sie soll uns den Orgasmus bescheren, doch so klappt das nicht. Zuerst einmal musst du für dich herausfinden, wie es ist mit dir selbst Liebe zu machen. Sei einfach du Sex „funktioniert“ nicht. Wir sind Menschen aus Fleisch und Blut. Jeder von uns ist gleich und doch sind wir alle verschieden. Gerüche, Berührung, die Hormone alles beeinflusst unsere Stimmung.  Einen erregt dieses mehr und den Anderen das. Es gibt keine Knöpfe oder Punkte die es nur zu drücken gilt und schon sind wir mega geil. Erst wenn wir uns auf Berührung einlassen, auf die Andersartigkeit und die Besonderheiten unseres Partners, dann wird Sex zur Spielwiese der Fantasie. Stehe zu dem wie du bist. Wenn der Orgasmus kommt ist schön, wenn nicht dann vielleicht beim nächsten Mal. Lockerheit, Spaß am Erkunden des anderen und ‚sich Hingeben können‘ sind die wesentlichen Merkmale dafür, dass du so sein kannst wie du bist. Nutze Sex als Inspiration und nicht als Konsumgut In unserer Wegwerf-Gesellschaf scheint nur das Neue immer gut. Werbungen wie „Geiz ist geil“ geben uns den Rest. Jeder glaubt mit den möglichst wenigen Mitteln, das größtmögliche erlangen zu können oder zu müssen. Es sind Zeiten in denen Gratispornos, Fetischseiten, Seitensprungportale und andere Internetplattformen dazu einladen mit jedem zu jeder Zeit sexuell in Kontakt treten zu können. Was positiv ist: hier wird über Sex gesprochen. Was negativ  ist: Der Mensch reduziert sich auf seine Geschlechtsteile und wird damit beliebig austauschbar. Das was da billig zu haben ist hinterlässt einen schalen Nachgeschmack für den, der sein Herz wirklich öffnen will und die Persönlichkeit des anderen zur eigenen Inspiration nutzen möchte. Das gelingt aber nur dann, wenn wir auch die Phasen ohne Sex durchleben und sowohl die Schattenseiten des Partners, wie auch die eigenen, zulassen. Lerne dich selbst zu lieben Wer behauptet: ‚Selbstliebe ist doch einfach und geht über Nacht‘, den kann ich nur auslachen. Selbstliebe ist die stetige Herausforderung sich immer wieder so anzunehmen wie man ist. Das beginnt mit jeder neuen Falte wieder von vorn. Wenn du eine größere Narbe von einer OP hast,  dein Körper plötzlich versagt oder du gar einen Busen amputiert hast,  weißt du  wovon ich rede. Erst wenn du über den Dingen stehst, kein zu klein, zu groß, zu dick oder zu dünn mehr für dich gilt. Erst dann bist du in der Lage auch die Menschen in deiner Nähe wirklich zu lieben, ohne sie...

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Marketing auf dem Drahtseil

Gepostet by on Apr 1, 2017 in Allgemein, Tabumarketing | Keine Kommentare

Marketing auf dem Drahtseil

Wer ein Tabu-Thema vermarktet der polarisiert. Wer dabei nicht in eine Schublade gesteckt werden will vollbringt einen Drahtseilakt. „Ein gewisse Art von ‚Standing‘ gehört dazu“, diese Erfahrung macht Mina Urban bereits seit drei Jahren. Sie hat sich dem Thema „Ehe ohne Sex“ angenommen. Dazu hat sie nicht nur mit unzähligen Menschen aus ganz Deutschland gesprochen, sondern auch ein Buch geschrieben. Bei drei großen Verlagen lag sie ganz oben auf den Schreibtischen. Doch das Tabu ist zu groß und ein Flopp für die Verleger zu riskant. Trotz der Ablehnung, für die bis dahin eher unbekannte Netphener Autorin, ein riesiger Erfolg. Also ließ sie ihr Buch „Ehe ohne Sex“ selbst drucken. Die Selbstvermarktung wurde dadurch jedoch nicht einfacher. Bücher schreiben, das ist ein kostspieliges Hobby, denn dabei erwirtschaftet sich kein Gewinn. Ganz im Gegenteil. Wer sein Buch selbst rausbringt, bezahlt nicht nur für Cover und Druck, sondern macht auch das gesamte Marketing allein. Mina Urban hat ihre eigenen Erfahrungen gemacht. Sie weiß, was geht und was sie sein lassen kann. Lesungen zum Beispiel, sind bei ihrem Thema, out. Ihr ganz besonderes Thema verkauft sich am besten durch gute Zeitungsartikel oder im Internet. Dort können ihre Leser das Buch heimlich runterladen oder dezent bestellen. Rückschläge, Durchhaltewillen und Verleumdung kennt jeder der sich selbstständig macht. Doch hier ist besonderes Fingerspitzengefühl und Sensibilität gefragt. Wer sich mit polarisierenden Themen auseinandersetzt, muss mit einer prompten und schnellen Ablehnung leben. Wenn dann noch persönliche Betroffenheit dazu kommt, ist eine offene Kommunikation fast unmöglich. Nicht alle Journalisten finden es spannend über Sex zu berichten. „Eigentlich sollten alle vorsichtig sein“, lacht Mina, „denn ich kann sehr schnell erkennen wer mit dem Thema etwas anfangen kann und wer nicht.“ Noch nicht einmal gute Freunde liken ihre Fan Seite, weil dies in deren Augen einem Outing gleich kommen würde. Verleger haben aus persönlicher Betroffenheit, das Thema sofort abgelehnt oder Radio-Moderatoren entscheiden im Alleingang. Unwissende werfen Mina Urban fehlende Ernsthaftigkeit vor, andere stecken sie gleich in die Schublade der frigiden Frau. „Zum Glück lebe ich im Siegerland“, sagt Urban, „hier sind die gewonnen Freundschaften so tief, dass vieles gar nicht erst an mich herangetragen wird.“ Auch ihre Kinder beweisen Haltung. Urbans Befürchtung, dass Mitschüler über ihre Kinder hetzen, bewahrheitete sich nicht. Es sind die Lehrer die fragen: „Ist das deine Mutter?“ Doch es gibt noch eine andere Seite. Krebsberatungsstellen haben ihre Rezensionsexemplare mit Kusshand genommen. Auch Selbsthilfegruppen oder die Aidshilfe sind dankbar für ihre sachliche und doch emotionale Umsetzung des Themas. Die Autorin kennt ihren Wert und weiß was ihr Buch und ihre Arbeit bewirken können. Sie kennt das Leiden der Betroffenen und die Sprachlosigkeit der Gesellschaft. Deshalb hat sie nach langem Überlegen angefangen zu coachen. Und das mit Erfolg, stolz sagt sie: „Männer und Frauen, die sich an mich wenden, schenken mir nicht nur Vertrauen. Nein, sie kennen auch die Tücken der Liebe, haben viel Mut und beweisen jede Menge Standing. Genau wie ich.“ Foto von www.pixabay.com Fotograf:...

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Geht die Liebe, wenn der Sex geht?

Gepostet by on Mrz 30, 2017 in Allgemein | 2 Kommentare

Mein Gastartikel auf www.Compassioner.com

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Ein Buch kann keine Ehe retten

Gepostet by on Jan 29, 2017 in Allgemein, Ehe | 3 Kommentare

Ein Buch kann keine Ehe retten

Mein Buch „Ehe ohne Sex“, wird keine Ehe retten, ganz im Gegenteil. Mein Buch ist die Erinnerung daran, dass unsere sexuelle Befriedigung nicht von unserem Partner abhängt. Die Erfüllung meiner Bedürfnisse ist meine Aufgabe. (Soweit diese keine anderen Menschen gefährden, versteht sich.) Frauen die sich nach mehr Zärtlichkeit vom Partner sehnen, müssen sich fragen wie sie ihr Bedürfnis nach Streicheleinheiten füllen können. Massagepraxen, Wellnessurlaub mit der besten Freundin oder der Seitensprung, können helfen. Die Frau die ihrem Mann wissentlich den Sex vorenthält, darf sich nicht über die „bösen“ Männer, die  Prostituierte ausbeuten aufregen, denn sie muss sich fragen, welchen Anteil sie selbst daran hat. Der Ehemann der sich von seiner Frau emotional erpressen lässt: „Wenn du mich betrügst, gehe ich und nehme die Kinder mit!“, muss sich fragen ob dies die Gleichberechtigung ist, die er seinen Kindern vorleben möchte. Das Gesetz, dass es Vätern erleichtert den Kontakt zu den eigenen Kindern zu erleichtern, ist erst 2016 verbessert worden. Und das in einer Zeit, in der wir Frauen schon über 100 Jahre lautpolternd die Gleichberechtigung fordern! Dass wir Frauen bei einer Scheidung materiell immer noch schlechter abschneiden, steht außer Frage. Mir sind allerdings auch einige Männer bekannt, die seit ihrer Scheidung wie eine Kuh gemolken werden. Materielle Sicherheit ist ein großer Grund dafür, dass sowohl Männer wie Frauen in einer Ehe ohne Sex, mitunter jahrzehntelang aushalten. Ist das die Liebe nach der wir uns alle sehnen? Ist das „abgesichert sein“ es Wert, dass wir leiden in einer Ehe? Genau, ich spreche hier nicht über die Paare die sich einig sind auf Sex zu verzichten oder die, die den Partner „frei“ lassen. Ich spreche hier von den Menschen die Liebe mit Egoismus und eine Ehe mit einem Versorgungsinstitut verwechseln. Kein Wunder also, dass die jüngere Generation mit Tinder usw. andere Wege sucht und sich nicht daran orientiert, was wir ihnen vorleben. Ahnen sie doch, dass weder der Trauschein, noch lustloser Sex Garant dafür sind,  dass eine Beziehung funktioniert. Wer sich auf Seitensprungportalen umsieht entdeckt allerdings nicht nur die jüngeren Generationen. Dort sind alle Altersklassen vertreten, um heimlich und unentdeckt der eigenen Lust zu frönen. Ist das der Sex nachdem wir uns alle sehnen? Einzig und allein die Bereitschaft gemeinsam immer wieder miteinander zu reden und aufeinander einzugehen, halten langjährige Ehen frisch. Und manchmal gehört es tatsächlich auch dazu dem Partner, der Partnerin das zuzugestehen, was ich ihm oder ihr nicht geben kann. Sei dies nun eine Scheidung der Ehe oder eine offene Beziehung zu führen. Wer mich wirklich liebt, der möchte, dass es mir gut geht. Ich liebe und kann meinem Gegenüber seine Freiheit zugestehen und das ohne Drama. Oder? Wie oft glauben wir tatsächlich zu lieben? In Wirklichkeit haben wir unser eigenes Selbstwertgefühl verloren und zwingen unsere Beziehung damit in die Bedürftigkeit. „Wenn er mich liebt, dann tut er das nicht!“ – „Wenn sie mich liebt, dann weiß sie was mir gefällt“- „Wenn…. dann…!“, das sagt unser Ego, nicht unser Herz. „Wenn du erkannt hast, dass Dein persönliches Glück nicht von anderen und vor allem deren Urteil abhängt, hast du einen wichtigen Schritt zur eigenen Befreiung getan.“ Dieses Zitat von Stéphane Etrillard, steht auf den ersten Seiten meines Buches und zieht sich als roter Faden durch es hindurch. Wer glücklich ist, dem ist es egal ob er in einer Ehe...

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Kann eine Ehe ohne Sex funktionieren?

Gepostet by on Jan 17, 2017 in Allgemein, Ehe, Sex | 5 Kommentare

Kann eine Ehe ohne Sex funktionieren?

Ja, tatsächlich gibt es sie, die Ehen, die ohne Sex funktionieren. Doch nur die wenigsten reden darüber. Weder die älteren Generationen mit den jüngeren, noch fragen die Jüngeren die Älteren. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir Kinder uns gar nicht vorstellen wollen, wie es unsere Eltern noch immer miteinander treiben. Da ist es einfacher, gar nichts zu sagen. Wir sollten nicht den Fehler machen, Ehen, die ohne Sex auskommen, wie bereits abgestorben zu betrachten. Mangelnder Beischlaf kann ein Indiz dafür sein, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt, muss es aber nicht. Paare die es schaffen, die gegenseitige Wertschätzung und die positiven Dinge des Partners zu würdigen, kommen auch ohne Sex aus. Deren Liebe ist geradezu so groß, dass Sexualität an Bedeutung verliert. Es gibt verschiedene Gründe, warum eine Ehe ohne Sex auskommt oder auskommen muss. Das Bindungshormon Oxytocin wird auch durch Küssen und Streicheln erzeugt und nicht nur durch Sex. Eine Ehe hat viele Aufgaben Eine Ehe dient niemals nur dem Sex allein. Es gibt viele Faktoren, die für eine Ehe sprechen. Vertrauen, Fürsorge und Verständnis füreinander. Es ist erwiesen, dass gebundene Partner länger leben. Natürlich sind es auch finanzielle Aspekte, die vor allem noch unsere Großmütter an einen Ehemann gebunden haben. Dass sich das heute geändert hat, sehen wir an den steigenden Scheidungsraten. Neben den Krankheiten hat sicher mangelnde Lust einen großen Anteil an der Ehe, die ohne Sex auskommt. Die Angst vor Unlust und Langweile scheint mir die größte Sorge zu sein. Das erklärt auch, warum es laufend Sonderhefte gibt. „Die 100 besten Sextricks“, „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten“, „Wie Sie die Liebe finden, nach der Sie sich sehnen“ oder „Das Horoskop der erogenen Zonen“, so heißen die Schlagzeilen, die uns locken. Natürlich kommt es vor, dass die Partner sich einfach nur aneinander gewöhnt haben und auch nichts vermissen. Ebenso kann es sein, dass eine klare oder stillschweigende Absprache vorliegt, die da lautet: „Wir leben jetzt ohne Sex.“ Absprachen vereinfachen das Ungleichgewicht Diese Absprache kann einiges vereinfachen! Das größte Ungleichgewicht in einer Beziehung ergibt sich aus dem unterschiedlichen Bedürfnis nach Nähe und Distanz. Schaltet das Paar dieses einfach aus, kehrt Ruhe ein. Umarmungen sind dann möglich, ohne dass der eine sich bedrängt fühlt oder dass der andere meint, unbedingt seine eheliche Pflicht erfüllen zu müssen.   Warum funktioniert eine Ehe auch ohne Sex? -Das Bindungshormon Oxytocin wird auch durch Küssen und Streicheln erzeugt, nicht nur durch Sex. -Wenn die Sexualität weniger wird, kann dies Zeichen für eine stabile Beziehung sein und muss nicht unbedingt einen schlimmen Grund haben. -Steigt die Wertschätzung der Partner, ist die Ehe nicht in Gefahr. -Das Wohl und die Gesundheit des Partners sind wichtiger. -Die geistige und emotionale Bindung heben die körperliche auf. -Beide reden nicht mehr über dieses Thema. -Die Partner sind aneinander gewöhnt. Die Gewohnheit siegt. -Es gibt eine klare Absprache: Wir wollen ohne Sex leben!   Zum Problem wird die Ehe ohne, erst dann, wenn ein Partner darunter leidet. Mina Urban Aus dem Buch „Ehe ohne Sex“ ISBN...

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Liebe, Sex & Alter

Gepostet by on Jan 3, 2017 in Allgemein, Sexualität im Alter | 2 Kommentare

Liebe, Sex & Alter

Gastartikel von Doris Kaiser: Sex im Alter ist nach wie vor ein Tabuthema. In unserer jugendfokussierten Gesellschaft traut man älteren Menschen kein aktives Sexualleben zu, findet diese Vorstellung eklig oder lächerlich oder macht sich keine Gedanken darüber. Dabei ist die Sehnsucht nach Nähe, Intimität und Körperkontakt keine Frage des Alters, sondern ein lebenslanges menschliches Grundbedürfnis! Es ist ein weit verbreitetes Vorurteil, dass der Verlust der Libido automatisch zum Älterwerden dazugehört. Doch Menschen, die in jungen Jahren Freude an Sex hatten, verlieren diese nicht plötzlich, nur weil sie älter werden. Auch Studien widerlegen den Mythos des asexuellen alten Menschen: Für mehr als 60% der weiblichen und 80% der männlichen Befragten zwischen 40 und 80 Jahren ist Sex ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Darüber hinaus sind ältere und alte Menschen, die eine erfüllte Sexualität leben, auch deutlich zufriedener. Selbstverständlich verändert sich der Körper mit zunehmendem Alter, was durchaus Einfluss auf die Sexualität haben kann. Da die Schleimhäute trockener und dünner werden, haben viele Frauen Schmerzen beim Sex. Mit Gleitgels und ev. auch östrogenhaltigen Salben kann Abhilfe geschaffen werden. Doch es geht nicht nur um Hormone, sondern vor allem auch um die Einstellung: Frauen vermeiden Sex oft, weil sie sich nicht mehr attraktiv fühlen, während Männer oft Angst haben, zu versagen. Gestalten Sie Ihre Sexualität neu! Akzeptieren Sie, dass sich Ihr Körper ebenso verändert wie der Ihres Partners. Je liebevoller Sie diese Veränderungen annehmen, desto offener sind Sie auch für Erotik. Erwarten Sie nicht, dass alles so klappen muss wie früher. Der wichtigste Punkt ist die Kommunikation mit Ihrem Liebsten, um Ihre gemeinsame Erotik neu zu gestalten. Sex ist nicht nur Geschlechtsverkehr! Vertrauen, Intimität, Zärtlichkeit und Nähe sind nun wichtiger als körperliche Reize und schnelle Befriedigung. Möglicherweise verunsichern Sie die Erektionsprobleme Ihres Partners. Das ist ein sensibles Thema, über das die wenigsten Männer gerne reden. Trotzdem sollten Sie es unbedingt ansprechen! Gemeinsam können Sie Ihr Liebesleben neu definieren. Wenn Sie beide an Ihre Grenzen stoßen, scheuen Sie sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen! Dieser Bereich ist viel zu wichtig, um ihn tot zu schweigen. Außerdem geht das sowieso nicht lange gut. Natürlich ist es auch legitim, mit dem Thema Sex abzuschließen. Letztendlich muss jeder Mensch – egal ob jung oder alt – seine Wünsche und Bedürfnisse selbst erkennen und auch dazu stehen. Seien Sie offen sich selbst und Ihrem Partner gegenüber!Wenn Sie Unterstützung dabei brauchen, vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch!Doris Kaiser ist gern für Sie da. Von Frau zu Frau. Für eine lustvolle Sexualität, die Ihren Bedürfnissen entspricht.   Doris Kaiser begleitete als Sexualberaterin und Paarcoach bereits zahlreiche Frauen und Paare auf dem Weg in ein erfülltes Sexualleben. Durch ihr spezielles Interesse für die Besonderheiten der weiblichen Sexualität, ihr Fachwissen und ihre langjährige Erfahrung gilt die Linzerin als Expertin auf diesem Gebiet. Mit Herz und Kompetenz unterstützt sie ihre Klientinnen bei allen Fragen rund um das Thema Nummer 1. Darüber hinaus hält die Autorin Vorträge, Workshops sowie Seminare, führt Online-Kurse durch und gibt als Trainerin ihr Wissen weiter. www.doriskaiser.com       Beitragsbild: www. pixabay.com Fotograf:...

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Eene meene Hexenstreich – Die große Liebe kommt sogleich!

Gepostet by on Apr 2, 2016 in Echte Liebe, Sex | Keine Kommentare

Eene meene Hexenstreich – Die große Liebe kommt sogleich!

Und mit der Liebe kommt der Super Sex – Hex! Hex! Ja, das wäre schön. Einmal mit dem Finger schnippen und schon steht ER oder SIE da. Die große ultimative Liebe, die mich heilt und erfüllt. Doch so einfach ist es nicht. Manchmal ist die Liebe so groß, aber der Sex geht. Manchmal ist der Sex super und die Liebe geht. Und manchmal sind, wie aus heiterem Himmel, beide fort. Als ich begann, über das Thema „Ehe ohne Sex“ zu recherchieren, fragten mich viele: „Warum schreibst du denn über so was? Das will doch keiner lesen. Schreib lieber über: Sex ohne Ehe!“ Sicher ist es toll, über den ultimativsten Sex zu schreiben und wie wir ihn erreichen können. Doch ich wollte etwas Anderes. Mein großes Anliegen ist es, Klarheit in den Sumpf aus „jede Frau muss Mehrfachorgasmen haben“ und „einmal wöchentlich ist normal“ zu bringen. Tagtäglich werden wir mit tollen Models konfrontiert, lesen jedes Jahr im Frühling, wie wir unseren Ehemann wieder reizen können und hören von den großen Lieben, die sich täglich neu finden. Wenn wir uns dann im Spiegel ansehen, fragen wir uns: „Warum ist bei mir eigentlich alles anders?“ Die Frage ist falsch. Nicht wir sind anders, oft ist nur das, was uns als richtig präsentiert wird, falsch. Wenn ich mich mit meinen Freundinnen treffe, reden wir nie über die eigene Sexualität. Es ist ein Tabu und das ist auch richtig so. Denn es gibt intime Geheimnisse, die wir nur mit einem Menschen teilen und das ist unser/e Ehemann/-frau oder der/die Partner/in. Als Paar haben wir eine eigene Sprache, einen eigenen Rhythmus und auch eine eigene Frequenz, was Zärtlichkeiten betrifft. All das verbindet uns. Es ist gut, wenn das Paar harmoniert und das Bedürfnis nach Sex gleich ausgeprägt ist. Doch das ist in Wirklichkeit nur bei einem Drittel aller Paare so. Die anderen fühlen sich in ihrer Partnerschaft sexuell nicht zufrieden. Gut, wenn das Paar noch miteinander reden kann. Oftmals fällt das jedoch sehr schwer. Die Ehe funktioniert super, nur leidet meistens einer still vor sich hin. Oder er leidet nicht und schafft sich ein Ventil für sein Bedürfnis. Ist nun die Ehe schlecht? Ist das Paar gescheitert? Ist es keine Liebe mehr? Wer von uns will das be-urteilen? Wer will das ver-urteilen? Dieses Recht steht niemandem zu. Wir alle haben genug mit uns zu tun. Der Sinn unseres Lebens ist es, in Freude zu leben. Wir sind hier, um zu fühlen, um unsere Leidenschaft zu spüren und, wenn es möglich ist, sie auch zu er-leben. Es gibt verschiedene Wege, um sexuell glücklich und zufrieden zu werden. Tja – und wenn dann sogar noch Liebe in unserem Herzen ist, wenn wir es schaffen, unser Herz zu öffnen und unseren Partner freizulassen, dann gleicht das manchmal eben doch einem Hexenstreich. Hex‘ den Sex! Eure...

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Was Erdbeeren und Sex gemeinsam haben

Gepostet by on Jul 30, 2015 in Allgemein, Echte Liebe | Keine Kommentare

Was Erdbeeren und Sex gemeinsam haben

Es war Pfingstsamstag, als ich mit 13 Leuten vor und hinter mir, schon früh morgens bei dem Händler anstand, der den frischesten Spargel und die leckersten Erdbeeren hat. Wir in der Schlange lachten wegen dieses großen Auflaufs an Menschen, doch wir waren uns alle einig: Dieser Spargel und diese Erdbeeren waren es wert, nicht nur mehr Geld dafür zu bezahlen, sondern dafür auch einige Zeit anzustehen. Investieren von Geduld und Zeit haben sich gelohnt. Meiner Meinung nach kann man diese Erfahrung auch auf den Sex übertragen. Ich jedenfalls habe Qualität zu schätzen gelernt. Ein Schmunzeln kann ich mir nicht verkneifen, wenn ich manch eine Umfrage zum Thema Sexualität und Lust lese. Es lohnt sich erstens immer, die Anzahl der Befragten und, zweitens, das Alter der Befragten zu prüfen. Bei manchen Illustrierten hat man Glück und kann die Quellen entdecken. In den meisten Umfragen, die ich während der Recherchearbeiten zu meinem Buch gelesen habe, werden junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren befragt. Dann legte sich dieses allwissende Lächeln wie von selbst auf meine Lippen. Vor 20 Jahren (!) sah meine Vorstellung von intimem Beischlaf auch noch anders aus. Da suchte ich nach dem „WAS“ und vor allem „WER“ mir gefällt. Ich wollte vieles ausprobieren und geliebt werden. Dieser Zeit trauere ich in keiner Weise nach. Ganz im Gegenteil: War damals oft Unsicherheit im Spiel, sind heute Ruhe und Gelassenheit an die Stelle getreten. Natürlich gibt es immer noch Dinge, die mich in Aufruhr versetzen können, doch meine Reaktionen darauf sind bedachter. Die Erfahrung hat mich mit Weisheit beschenkt. Meinen Körper kenne ich, nicht zuletzt durch die Schwangerschaften, besser als je zuvor. Ich habe gelernt, mit meinen Kräften Haus zu halten und aus dem „geliebt werden wollen“ ist eine reife Liebe geworden. Eine Liebe, die mehr gibt und nichts erwartet. So ist es auch mit dem Sex. Ja, auch der hat sich verändert. Unsere sexuellen Erwartungen und die Intensität verändern sich. Ich lege jetzt mehr Wert auf die Qualität statt auf die Quantität, so wie bei den Erdbeeren auch. Und manchmal gibt es eben gar keine Erdbeeren. Vielleicht sollte auch ich alle vier Jahre (so lange hält das Verliebt Sein höchstens an), meinen Partner wechseln, um dieses wundervoll berauschende Gefühl zu behalten. Vielleicht sollte ich auch die im Gewächshaus gezüchteten Erdbeeren kaufen. Doch vielleicht ist mein Weg der Gesündere: Nicht mehr ständig auf der Suche nach dem Kick, sondern bei mir und meinem Partner angekommen, in der Mitte meines Lebens. Sollte ich das Glück haben, noch einmal solch intensive Erlebnisse zu haben, wie in der bereits vergangenen Hälfte meines Lebens, kann ich noch viel Schönes erwarten und viele Beeren essen. Jetzt ist die Erdbeersaison erstmal um. Ich freue mich schon auf die nächste…. Eure...

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Typisch weiblich oder doch mehr männlich?

Gepostet by on Mai 31, 2015 in Allgemein, Partnerschaft | Keine Kommentare

Typisch weiblich oder doch mehr männlich?

Mein Vater war der Meinung, ein richtiger Mann müsse immer ein Taschenmesser in der Hosentasche haben. Weil es ihm nicht vergönnt war, einen Sohn zu haben, bekam ich schon früh eines. Nein, ich habe es natürlich nicht immer in der Tasche und trotzdem hatte mein Vater natürlich großen Einfluss auf meine Männerwahl. Wir lernen viele Dinge im Leben und machen uns unser eigenes Bild zu den Geschlechtern. Versuche der Regierung, den Sexualkundeunterricht geschlechterneutral zu reformieren, scheitern bisher an den Gegnern. Wir leben in einer polarisierenden Welt und im Grunde gefällt uns auch die Einteilung in männlich und weiblich. Das Neutrum ist uns suspekt und wird es sicher auch noch lange bleiben. Aber was bedeutet es, männlich oder weiblich zu sein? Gemäß esoterischer und Jahrtausende alter Lehren sind beide Anteile in unserer Seele vereint. Sowohl die einen als auch die anderen. Dementsprechend leben wir Menschen als Frau sozusagen körperlich, organisch, den weiblichen und als Mann entsprechend mit jeder Faser des Körpers den männlichen Aspekt aus, während die jeweils andere Seite ein Dasein auf unserer „Schattenseite“, d.h. verborgen in unserem Innersten führt. Es ist nur ein kleiner Unterschied in unserem Chromosom und doch führt er dazu, dass wir während eines Lebens in eine vorgegebene Richtung gelenkt werden. Was uns als „männlich“ oder „weiblich“ im Kopf herumschwirrt, haben wir durch Beobachten und Rollen-Vorbilder erlernt. Wir haben uns an den Erwartungen unserer Umwelt orientiert und so unsere Identität geformt. Die meisten von uns jedenfalls haben das getan. Viele Versuche, die klassischen Rollenbilder zu sprengen und Aufgaben neu zu verteilen, sind zum Scheitern verurteilt. Ich frage mich, warum das so ist. Antworten finde ich in Weisheiten, die älter sind als das Christentum wie z.B. die Bhagavad Gita, das Kybalion und die indischen Veden. Sie berichten von gegenseitiger Wertschätzung, von der wir oftmals noch weit entfernt sind. Da ist die Rede von der Rückkehr in die Einheit, der Rückkehr zur göttlichen Einheit. Eine Einheit, die für unseren Verstand so unbeschreiblich ist, dass die irdische Einheit nur als Karikatur bezeichnet werden kann. Auch Diana Richardson, Robert Betz, Clemens Kuby und andere kommen auf den Punkt der Polarität der Geschlechter zu sprechen. Demnach ist der Mann der Erzeuger und die Frau ist die Empfangende und Gebärende. Eigentlich nichts Neues, oder? Doch die Autoren gehen noch weiter. Sie beschreiben die Qualitäten, die damit verbunden sind. Frauen nehmen auf, nicht nur den Samen sondern empfangen Botschaften, gebären Visionen und sind Quelle von Kreativität und Weisheit. Männer sind allzeit bereit und spüren, dass die weibliche Quelle für sie von Vorteil ist. Die männliche Kraft besteht darin, dass der Mann etwas bewegen will. Er hat den Wunsch und die Ausdauer, Neues zu erschaffen. Die Frau steht für Mutter Erde und damit für die Liebe. Der Mann steht als Vater für das Licht, die Impuls gebende Kraft. Erst die Verbindung von Liebe und Licht kann wunderbare Dinge hervorbringen. Wir alle ahnen es im tiefsten Innern, es ist im Laufe der Zeit nur vergessen worden. So weit so gut. Die Geburt eines Kindes ist sicher für alle eines der größten und wunderbarsten Ereignisse auf der Erde: Das Leben bricht sich Bahn. Immer wieder aufs Neue. Der „typisch weibliche Aspekt“ führt bei mir dazu, dass ich immer tolle Ideen habe und mein Mann sie umsetzen muss. Egal ob es die neue Gestaltung des Gartens...

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Der Unterschied zwischen „verliebt sein“ und „in Liebe angekommen sein“

Gepostet by on Mai 13, 2015 in Allgemein, Echte Liebe, Ehe | 1 Kommentar

Der Unterschied zwischen „verliebt sein“ und „in Liebe angekommen sein“

Verliebt sein ist ein unordentliches Gefühl. Wir haben Schmetterlinge im Bauch, alles dreht sich und wir denken nur noch an das Objekt der Begierde. Wir verlieben uns meist recht schnell, es kommt plötzlich und oft unerwartet. Ein Gefühl überkommt uns und wir denken: „Wie konnte das nur passieren?“ Es ist so, als würden wir unser Gegenüber schon lange kennen, wissen, was der andere denkt und fühlt. Wir sind uns oftmals sogar sicher, dass es so noch nie zuvor war. All das stimmt. Doch meist verlieben wir uns in einen Menschen, der für uns eine Lektion, d.h. eine Lernaufgabe, bedeutet. Manchmal zeigt er uns den Weg zu unserer Dual- oder Zwillingsseele. Wer in Liebe ankommt, für den ist „verliebt sein“ nur noch ein oberflächliches Erleben. Er kennt diese Schmetterlinge im Bauch gar nicht. Wie aus heiterem Himmel ist es klar: „Wir gehören zusammen“. Es gibt nichts auf der Welt, was diesen Umstand ändern könnte. Nach langer, langer aufregender Reise anzukommen. Aus Ungewissheit und Unruhe in Ruhe und Sicherheit zu landen. Es ist wie ein zuhause finden. Seine wirkliche Heimat finden. Unbeschreiblich für Menschen, die es nicht erlebt haben. Mein Ehemann und ich sprechen oftmals die gleichen Worte aus, lachen über die gleichen Dinge und haben ein tiefes Verständnis füreinander. Wir spüren plötzlich die Nähe des anderen, sind unruhig, sobald einer auf Reisen geht und wissen schon vorher, wann der andere wieder da ist. Es ist eine tiefe, alte Seelenverwandtschaft, die zwischen uns besteht. Auch wir haben unser Karma. Auch wir leben nicht immer in Harmonie und auch unser Sex ist nicht immer erfüllend. Nein, manchmal geht es sogar auch ohne Sex. Und trotz alledem ist diese Liebe so groß und nicht beschreibbar, dass ich um keine Schmetterlinge der Welt mehr darauf verzichten möchte. Ich liebe das Vertrauen und die Freiheit in meiner Ehe und wünsche jedem, einmal so viel Tiefe erleben zu dürfen. Eure Mina www.pixabay.com...

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